Die Royal Oak, war früher ein berühmtes Segelschiff der britischen Seeflotte, seit 1972 trägt die wohl erste Luxus-Sportuhr der Welt diesen Namen. Entwickelt wurde sie von Gérald Genta, für die Schweizer Uhrenfirma Audemars Piguet und hat einen großen Anteil am Erfolg und der Bekanntheit dieser Firma.

Was bringt eine Royal Oak Uhr mit?

Während beim Urmodell der Royal Oak, das Gehäuse noch ausschließlich aus Edelstahl gefertigt wurde, bekommt man sie heute in Gelb-, Rosé- und Weißgold, aber auch in Platin zu kaufen. Auch beim Kaliber hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert, denn die erste Royal Oak wurde noch mit dem extraflachen Automatikkaliber AP 2120 ausgerüstet, dann folgte das Kaliber AP 2121. Heute kann man sogar eine Jumbo-Variante dieser Uhr im Kaliber 3120 erhalten.
Nachdem es zuerst nur die „normale“ Royal Oak gab, gibt es mittlerweile eine große Vielzahl von Varianten auf dem Markt, wobei zwischendurch auch immer mal wieder die ein oder Andere limitierte Sonderserie herausgebracht wird. Die „Königin“ der Royal Oak Uhren, die Royal Oak Grande Complication, verfügt inzwischen über eine ausgesprochen große Zahl an Zusatzfunktionen: Etwa der ewige Kalender mit Mondphase, einen Schleppzeiger-Chronographen, eine Wochenanzeige und einer Minutenrepetition. Bei der Royal Oak Chronograph Tourbillon, wagte sich Audemars Piguet, sogar an den Einbau einer komplizierten Tourbillon Variante. Das eine der Ursachen von Gangungenauigkeiten bei Uhren, mit dem Einfluss der Schwerkraft auf den Schwerpunkt der Unruh zusammenhängt, fand der Erfinder Abraham-Louis Breguet ja schon im Jahre 1801 heraus, also erfand er damals eine Vorrichtung um diesen Einfluss zu neutralisieren, den Minutentourbillon. Hierbei werden eventuelle Lagen- oder Schwerpunktfehler, durch ein Drehgestell auf der Welle des Sekundenrades, ausgeglichen.

Die Mutter der Royal Oaky

Die Royal Oak 15202, ist der „Urtyp“ der Royal Oak, allerdings in der Jumbo-Variante mit Kaliber 3120. Das Gehäuse gibt es in Edelstahl oder Gelbgold und hat einen Durchmesser von 38,7 mm, das Zifferblatt ist versilbert. Außerdem besitzt sie ein Saphirglas und einen Saphirglasboden. Die Schwungmasse besteht aus 22 Kt. Gold mit einem eingravierten Audemars Piguet Familienwappen. Um Abnutzung und Reibung zu verhindern, wurden 40 Rubine in den wichtigsten Lagern für bewegliche Teile des Uhrwerks eingesetzt. Sie ist bis 5 atm wasserdicht und das Metall-Gliederband, ist mit einer Doppel-Faltschließe versehen.

Die maskuline Sportvariante der Royal Oak

Die Royal Oak Offshore, wird als die Luxus-Sportuhr von Audemars Piguet beschrieben. Sie hat ein größeres Gehäuse, als ihre kleineren „Schwestern“ und zählt zu den erfolgreichsten Trenduhren der Luxusklasse. Einige ihrer limitierten Sonder-Editionen haben sogar einen gewissen Kultstatus erreicht.
Limitierte Modelle der Offshore sind etwa:

Die Royal Oak Offshore Juan Pablo Montoya, die 2004 zu Ehren des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Juan Pablo Montoya auf den Markt kam. Das Gehäuse ist entweder aus Titan, mit silbernem Zifferblatt und limitiert auf 1000 Stück, aus Platin, mit hellblauem Zifferblatt und limitiert auf 100 Stück oder aus Roségold, mit schwarzem Zifferblatt und limitiert auf 500 Stück und hat einen Durchmesser von 44 mm und eine Höhe von 14,4 mm. Sie verfügt über ein Automatik-Kaliber AP 2226/2840, mit 54 Lagersteinen und perlierten Werkbrücken. Das Uhrwerk wurde im Genfer Streifenschliff verziert. Alle drei Varianten sind ausverkauft und unter Sammlern heiß begehrt.

Die Royal Oak Offshore Arnold’s All-Stars, wurde gefertigt, um das Engagement Arnold Schwarzeneggers zu würdigen, mit dem er seit 1990 die Stiftung AFTER-SCHOOL ALL-STARS unterstützt. Diese Sonderedition mit einem übergroßen Gehäuse von 48 mm Durchmesser, welches es nur in Roségold gibt, wurde nur in einer limitierten Auflage von 350 Stück hergestellt. Sie hat ein Automatik Kaliber AP 3126/3840 und ist bis 10 atm wasserdicht. Das Zifferblatt verfügt über ein Tachymeter, zum Messen der Geschwindigkeit und das Lederarmband kommt mit einer Faltschließe daher.

Der Royal Oak Offshore Survivor, Expeditions-Chronograph von 2008, verfügt über ein Gehäuse aus ultraleichtem, geschwärztem Titan, mit einem Durchmesser von 42 mm und einer Höhe von 15,65 mm und ist außerdem auch noch antimagnetisch. Das Uhrwerk besitzt einen beidseitig aufziehenden, kugelgelagerten Rotor aus 22 Kt. Gold, hat 59 Lagersteine in sich und besteht insgesamt aus 365 Bauteilen. Der Boden ist aus geschwärztem Titan mit einer rutschfesten Noppenstruktur und einer Gravur, mit dem Schriftzug „Royal Oak Offshore Survivor – Limited Edition“. Auf der ganzen Welt gibt es von dieser Sonderedition nur 1000 Stück.

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